Ziele

Ziele

Der zentrale Forschungsansatz des Konsortiums ist theoriebasierte und partizipatorisch ausgerichtete empirische Interventionsforschung zur Untersuchung kontextueller Rahmenbedingungen und der Effekte gezielter Förderung körperlicher Aktivität bei Menschen im Alter ab 65 Jahren.
Die allgemeinen Zielsetzungen des Forschungsnetzwerkes sind:

  1. Die Verbesserung der wissenschaftlichen Evidenzlage für präventive körperliche Aktivität im Zusammenhang mit gesundem Altern in Deutschland, einschließlich gesundheitsökonomischer Aspekte.
  2. Die Erforschung von umwelt-, kontextuellen und individuellen Bedingungen für eine erfolgreiche Durchführung von Interventionen zu körperlicher Aktivität bei älteren Erwachsenen.
  3. Die Implementierung einer tragfähigen Vernetzung von stadtplanerischen und Public Health-Strategien zur Förderung körperlicher Aktivität Älterer unter Beachtung der gebauten Umwelt.
  4. Die Entwicklung neuer Ansätze zum besseren Verständnis und zur Monitorierung des Einflusses der Interventionen auf gesundheitliche Chancengleichheit.
  5. Die Untersuchung der möglichen Rolle neuer Technologien für die Unterstützung körperlicher Aktivität bei Älteren.
  6. Der Aufbau eines starken interdisziplinären regionalen Präventionsforschungsnetzwerks mit einem Schwerpunkt auf Public Health-Interventionen.
  7. Die Entwicklung eines international ausgerichteten interdisziplinären Graduiertenprogramms der Präventionsforschung.


Spezifische Zielsetzungen werden zudem für die einzelnen Teilprojekte benannt.

Das hier vorgestellte Forschungsprogramm AEQUIPA konzentriert sich auf die ersten drei Jahre eines Langzeit-Forschungsprogramms. Wir gehen davon aus, dass alle Projekte, die in diesem Programm gestartet werden, nach drei Jahren fortgeführt und weiterentwickelt werden. Die im Forschungsnetzwerk erzielten Ergebnisse sprechen nationale und internationale Gesundheitsziele in Bezug auf gesundes Altern an. Die Arbeit des Netzwerks wird hohe Relevanz für das deutsche Gesundheitssystem haben, indem sie zu einer evidenzbasierten Entwicklung und Auswahl von Interventionsstrategien zum Thema körperliche Aktivität von älteren Menschen beiträgt. Potenzielle Risiken bzgl. der Ungleichverteilung von Gesundheitschancen müssen dabei erkannt und diesen entgegengewirkt werden.